Wegweiser in Sachen Benutzerfreundlichkeit – Das Touchscreen Handy
Wenn es etwas gibt, das sich in den letzten Jahren auf dem Telekommunikationsmarkt deutlich verändert hat, dann ist es die Handhabung und das Interface der neuesten Generationen an Mobilfunkgeräten, den Touchscreen Handys.
Mit dem Touchpad ist die Verknüpfung von intuitiver Steuerung und technischer Raffinesse mehr als bravourös gelungen und hat somit den Umgang mit Kommunikationstechnik und der ganzen Dynamik an sich verändert. Aktuelle Modelle sind in der Lage, dem Benutzer lästige Umwege über Tastenkürzel und verschachtelte Menüs zu ersparen.
So wird aus dem Knöpfe-Drücker, der dem eigentlichen Sinn des Geräts, nämlich dem der ungehinderten und schwellenlosen Verbindung zweier Gesprächs- und Informationspartner, im Grunde nicht sehr nahe steht, der sanfte und geschickte Drücker. Die Knöpfe fallen weg und ebnen den Weg für eine neue Zeit. Doch es bleibt nicht bei der Reduzierung und Vereinfachung der primären Zugangsfunktionen, auch nützliche, ehemals aufgrund der komplexen Zugänglichkeit kaum genutzte erweiterte Funktionen wie der Zoom oder Ähnliches, werden in den Pool der intuitiven Steuerungsmöglichkeiten aufgenommen.
Nun heißt es nicht mehr, eine Kombination aus Tasten zu drücken, Menüs und Untermenüs zu öffnen, sondern lediglich zwei Finger koordiniert, aber dennoch simpel zu bewegen. Auch die Ordnungs- Archivierungs- und Datenverwaltungskonzepte wurden überdacht, zu lange Wege verkürzt.
Das hier relevante Schlagwort für Touchscreen Handys ist Benutzerfreundlichkeit. Jeder Kunde möchte sein Telefon beherrschen, nicht umgekehrt. Was nützen dem kaufkräftigen Kunden zahllose Funktionen, wenn er nicht die Muße oder vielleicht nicht einmal die Fähigkeiten hat, um ebensolche in seinen Alltag zu integrieren und deren teilweise auch fraglich erscheinenden Nutzen für sich in Anspruch zu nehmen?
Diese Frage haben sich wohl auch die Führungskräfte der zuständigen Entwicklungsabteilungen gestellt, bevor sie das alte Bild vom hochkomplexen und bedienungstechnisch anspruchsvollen Mobilfunktelefon verwarfen und dem Menschen gaben, was er braucht, meist verbunden mit dem ausfühlen der Handy Verträge. Die Möglichkeit ungehindert und unbeschränkt, dem Drang nach Mitteilung sowie dem Verlangen nach Informationen Ausdruck zu verleihen und dabei vielleicht auch noch ein wenig den Alltag zu versüßen.