Bierzapfanlagen

Bierzapfanlagen erfreuen sich in der Gastronomie, jedoch auch immer mehr im Privathaushalt, großer Beliebtheit. Bei der Anschaffung einer solchen Schankanlage sind jedoch eine Vielzahl von Dingen zu beachten. Äußerst wichtig beim Bierzapfen ist die Kühlung des Biers. Bei Zapfanlagen mit einem Fasskühlschrank wird das Bierfass komplett gekühlt und das Bier kommt kalt aus dem Hahn. Größere Anlagen bieten auch die Möglichkeit, neben dem angeschlossenen Fass zusätzlich ein weiteres Fass vor zu kühlen, so dass immer ausreichend gekühlter Nachschub vorhanden ist. Bei solchen größeren Anlagen wird in der Regel eine Durchlaufkühlung verwendet: Das Bier wird dabei schon gekühlt, während es auf dem Weg vom Fass zum Zapfhahn ist, also in der Bierleitung. Die Durchlaufkühlung arbeitet dabei entweder mit einer Wasser- oder einer Trockenkühlung.

Zur besseren Haltbarkeit sollten die Fässer, in denen das Bier gelagert wird, absolut luftdicht sein. Wichtig für Verbraucher ist, dass bestimmte Bierzapfanlagen zwar günstig in der Anschaffung sind, dafür aber nur spezielle Sechs-Liter-Fässer verwendet werden können. Bei diesen ist dann der Literpreis deutlich höher als bei entsprechenden Fünf-Liter-Fässern.
Die Kosten für eine Zapfanlage können sich zwischen 500 und 5000 Euro bewegen. Für den Preis entscheidend ist zum einen die Größe der Anlage, dass Anlagen-Material (Holz, Edelstahl, Eisen etc.), die Bier-Durchlaufgeschwindigkeit (Zapfleistung) sowie das mitgelieferte Zusatzmaterial wie Tropfschalen, Tropfblech oder das Kontrollmanometer.
Wie bei den meisten Geräten im Lebensmittelbereich sollte auch bei Bierzapfanlagen auf die möglichst leicht zu bewerkstelligende Reinigung geachtet werden, damit gesundheitsgefährdende Bakterien oder Schimmelpilze vermieden werden.

Wichtig sind hier die bei Zapfanlagen verwendeten Materialien: Edelstahl lässt sich gut reinigen, da sich an den glatten Oberflächen kaum etwas festsetzen kann. Kunststoff hingegen tendiert bei längerem Gebrauch dazu, zu zerkratzen, wodurch sich in den entstehenden Ritzen leicht Keime festsetzen können.

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